Paukenschlag im Bayreuther Rathaus: Kultur- und Wirtschaftsreferentin Eva Christina Bär ist von der Stadt bereits am 6. Mai beurlaubt worden. Das meldet der Nordbayerische Kurier am Mittwoch (27.5.). Der Grund für die Beurlaubung sind schwere Vorwürfe aus den eigenen Reihen. Mitarbeiter der 50-Jährigen sollen über ein Jahr lang akribisch angebliche Verstöße Bärs gegen Arbeitszeiten, den Umgang mit Terminen und Homeoffice sowie Unregelmäßigkeiten bei Auftragsvergaben und Rechnungen gesammelt und an die Stadtspitze weitergeleitet haben.
Während anfangs sogar eine sofortige Kündigung im Raum gestanden hatte, reicht die Beweislage für eine fristlose Entlassung rechtlich offenbar nicht aus. Wie es nun weitergeht, ist völlig offen. Aktuell herrscht im Rathaus eisernes Schweigen – aktuell verhandeln die Anwälte beider Lager mit den Stadtoberen über eine Lösung. Neben den formalen Vorwürfen gab es wohl auch massive atmosphärische Spannungen zwischen Bär und ihren Dienststellenleitern, so der Kurier. Vorerst muss Oberbürgermeister Andreas Zippel die Aufgaben des Kultur- und Wirtschaftsreferats mit übernehmen. Eva Christina Bär hatte ihre Ämter erst Anfang 2025 angetreten.
hö