Die Finanzlage der Stadt Bayreuth für 2026 ist „katastrophal“, sagte Finanzreferent Michael Rubenbauer dem Kurier. Steigende Kosten für Soziales, Personal und Pflichtaufgaben würden auf deutlich weniger Geld vom Freistaat treffen. Allein dadurch fehlten der Stadt rund zwölf Millionen Euro. Klar ist schon jetzt: Die Schulden steigen weiter – von knapp 80 Millionen Euro auf lange Sicht deutlich höher. Große Brocken sind der Klinikum-Neubau, Schulsanierungen und der Betrieb des Friedrichsforums. Auch die Stadtwerke schreiben rote Zahlen. Ein Lichtblick: Der Bund will beim Stromnetzbetreiber Tennet einsteigen. Das könnte Bayreuth langfristig sichere Steuereinnahmen bringen.
mso