100 Liter Bier – davon zehn Liter alkoholfrei – und ein Spanferkel: Das ist die Auslöse, die Oberbürgermeister Thomas Ebersberger an die selbsternannte Maibaum-Mafia aus Tressau übergeben musste. Der Grund für die Zahlung? Die Langfinger aus der Landkreis-Gemeinde hatten in einer Nacht- und Nebel-Aktion den Bayreuther Maibaum, der seit dem Herbst im Bauhof eingelagert ist, geklaut. Paul, ein Kopf der Maibaum-Mafia:
Ja, wir haben ein Schlupfloch gefunden. Das Schlupfloch haben wir genutzt und wenn wir es nicht genutzt hätten, hätten es andere genutzt. Was wir jetzt so mitbekommen haben, es waren andere auch heiß auf dem Baum. Deswegen haben wir auch die letzten zwei Nächte Maibaumwache gehalten. Da waren immer die ganze Nacht jemand mit dort am Baum, weil wir Angst gehabt haben, dass sie ihn entweder beschädigen oder sogar klauen.
Anschließend haben die Maibaum-Diebe Thomas Ebersberger kontaktiert, der ihre Forderungen wohl oder übel akzeptieren musste. Am Donnerstag (30.04.) werden die Mitarbeiter des Stadtbauhofs den etwa 20 Meter hohen Maibaum wieder an seinem Platz im Herzen der Fußgängerzone aufbauen.
tb