Die Stadt Bayreuth will auch 2026 viel Geld ausgeben. Den Vorschlag für den Haushalt hat Oberbürgermeister Ebersberger heute Nachmittag (28.01.) im Bayreuther Stadtrat vorgestellt. Knapp 206 Millionen Euro sollen in fixe Kosten wie Personal oder Verwaltungskosten gehen. Um Investitionen fortzusetzen und um geplante Beschaffungen durchführen zu können, sind etwa 137 Millionen Euro vorgeschlagen. Das ist viel Geld – aber es gibt auch viele Projekte:
„Also große Projekte sind auf der einen Seite natürlich Friedrichsforum, es ist auf der anderen Seite die Berufsschule I. Wir müssen jetzt eine zweistellige Millionensumme beim Klinikum aufbringen. Wir haben eine ganze Reihe von Schulmaßnahmen, sei es jetzt Graserschule, sei es RWG (Richard-Wagner-Gymnasium), sei es das, was auch am Bauunterhalt und ähnliches mitläuft. Da sind wir natürlich immer darauf angewiesen, dass wir einen möglichst geringen Eigenanteil haben und möglichst viel von außen kriegen.“
Die Schulden der Stadt Bayreuth liegen aktuell bei 78,5 Millionen Euro. Und die Tendenz geht weiter nach oben. Auch im Haushalt für 2026 ist mehr Geld eingeplant, als überhaupt in einem Jahr eingenommen werden kann. Trotzdem sagt Oberbürgermeister Thomas Ebersberger:
„Wir haben in den letzten Jahren fast jedes Jahr deutlich besser abgeschnitten als man am Jahresanfang erwartet hat. Und es wird selbstverständlich auch so sein, dass wir versuchen immer wirtschaftlich alles hinzukriegen, dass es möglichst viele Zuschüsse gibt und möglichst wenige Belastungen für den direkten Haushalt.“
Ganze 137 Millionen Euro sind alleine für Investitionen angesetzt, der größte Teil ist für die Berufsschule I geplant. Knapp 206 Millionen Euro für fixe Kosten wie Personal oder Verwaltungskosten. Diesen Vorschlag hat Bayreuths Oberbürgermeister Ebersberger gestern (28.01.) Nachmittag im Stadtrat bekannt gegeben. Jetzt geht der Vorschlag an die einzelnen Stadtratsfraktionen für die Beratungen. Am 12. Februar 2026 geht es mit den Haushaltsberatungen im Rathaus weiter. Die finale Abstimmung ist dann knapp zwei Wochen später.
fh