Neue Technik aus Erlangen soll künftig Stromleitungen des Bayernwerks besser vor Anschlägen schützen. Der Netzbetreiber will zunächst rund 100 besonders wichtige Punkte im Hochspannungsnetz digital überwachen, berichten die Nordbayerischen Nachrichten.
Dafür werden Sensoren von Siemens Energy eingesetzt, die direkt an den Stromleitungen befestigt werden. Sie können die Umgebung mit Kameras überwachen und sollen verdächtige Vorgänge früh erkennen. Die Technik wurde in Erlangen entwickelt und wird beim Bayernwerk erstmals getestet. Für die Region Bamberg-Forchheim ist das ebenfalls relevant: Das Bayernwerk betreibt dort zahlreiche Stromleitungen und Anlagen. Hintergrund der neuen Schutzmaßnahmen sind mehrere Brandanschläge auf Strommasten in Bayern. Bei einem Angriff im Mai waren rund 15.000 Haushalte zeitweise ohne Strom. DW Raba