Egal, ob man nach Kulmbach rein will oder raus – in fast jede Richtung gibt es Behinderungen wegen Baustellen. Es ist Baustellensaison. Die Stadt, der Landkreis und auch das Straßenbauamt reparieren Straßen, bauen sie aus, entschärfen gefährliche Kreuzungen. In der E.-C.-Baumannstraße wird der Regenwasserkanal gemacht. Da steht eine Ampel. Montag in einer Woche, am 27. April, startet die dieses Jahr wohl massivste Baustelle in der Stadt. Radio Plassenburg-Reporter Lucca Diederichs:
Es geht um die Kreuzung der EKU-Straße und der Gummistraße, denn dort wird ein Stauraumkanal eingesetzt. Das ist Teil einer größeren Maßnahme der Stadt für den Hochwasserschutz. Dadurch soll der Bereich stärker gegen Starkregen gewappnet sein. Und bis da dann alles fertig ist, dauert es bis Ende des Jahres.
Außerdem gibt es die Baustelle an der Kulmbacher Nordumgehung bei Burghaig, da wird ja gerade der neue Radweg gemacht. Dort gibt es noch bis Anfang Juni Behinderungen. Wer von Kulmbach nach Trebgast will, wird ebenfalls umgeleitet, denn in Trebgast gibt es bis Anfang Mai eine Sperre. Von Kulmbach aus kommt man nur bis zur Brauerei Haberstumpf.
Wer von Kulmbach in die andere Richtung, zum Beispiel zum Felsengarten Sanspareil oder auf die Burg Zwernitz will, den stoppt eine Sperre zwischen Großenhühl und Sanspareil, die Umleitung führt über Wonsees.
Auch auf der A9 wird gebaut. Zwischen Bad Berneck/Himmelkron und dem Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach ist die Fahrbahn bis in den November verengt. Richtung Süden ist die Autobahnausfahrt Bayreuth/Nord gesperrt, und wer aus Kulmbach kommt, sollte am Bindlacher Berg abfahren. Mitte Mai soll die Abfahrt wieder geöffnet werden.
im Herbst geht es dann mit dem Tunnelbau für die Ortsumgehung von Kauerndorf los, der spektakulärste Bauabschnitt für die Ortsumgehung und eine Riesenbaustelle, die eigentlich ohne Sperre auskommen soll. Genaue Infos dazu soll es Mitte des Jahres geben.