Baugipfel in Bamberg: Bauminister Bernreiter diskutiert über Wege aus der Baukrise

08. Januar 2026 , 13:51 Uhr

Vertreter aus Politik und Bauwirtschaft haben heute über Wege aus der Baukrise diskutiert. Beim Dialogforum „Bauen und Wohnen“ ging es vor allem darum, wie neue Gesetze in der Praxis umgesetzt werden können. Alexander Gleußner, Geschäftsführer der Bayerischen Gesellschaft für Wohneigentum, zeigt sich vorsichtig optimistisch:

„Jetzt kommt es ganz darauf an, wie die Dinge umgesetzt werden. Also wie die operativen Akteure in den Verwaltungen, in den Kommunen in die Lage versetzt werden, diese ganzen Gesetze, die es jetzt gibt, auch so umzusetzen. Wenn die schnell und pragmatisch umgesetzt werden, für uns, für die Branche, dann sind wir guter Dinge, dass das einen Effekt haben kann. Wenngleich es noch ganz viele Themen gibt, die man weiter besser machen kann.“

Wichtig sei vor allem langfristige Planungssicherheit für die Branche, so Gleußner. Auch Bayerns Bauminister Christian Bernreiter war beim Dialog in Bamberg dabei.

Bayerns Bauminister Christian Bernreiter machte dabei klar: Geförderter Wohnungsbau allein reiche nicht aus.

„Wir stellen Rekordsummen an Fördermitteln bereit – und sie werden uns förmlich aus der Hand gerissen. Das zeigt: Das eigentliche Problem liegt beim frei finanzierten Wohnungsbau. Um die Wohnsituation spürbar zu entlasten und bezahlbares Wohnen ernst zu nehmen, brauchen wir vor allem viele frei finanzierte Wohnungen. Früher lag das Verhältnis bei 90 Prozent frei finanziertem und 10 Prozent gefördertem Wohnungsbau – dieses Verhältnis kann kein Staat der Welt umdrehen. Deshalb muss hier der Schwerpunkt liegen. Wir investieren zwar massiv in den geförderten Wohnungsbau, und auch der Bund legt nach – aber das allein reicht nicht aus.“

Eingeladen hatte die Bamberger Landtagsabgeordnete Melanie Huml. Ziel des Treffens war es, gemeinsam mit der Baubranche zu klären, welche Maßnahmen bereits wirken und wo weiter nachgebessert werden muss.

 

 

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