Die Bamberger CSU-Stadtratsfraktion zeigt sich enttäuscht über das Scheitern der Gespräche zur Mehrheitsbildung im Bamberger Stadtrat. Der Vorsitzende der Fraktion Grünes Bamberg, Christian Hader, hatte weitere Sondierungen abgesagt.
In einer aktuellen Pressemitteilung betont CSU-Fraktionsführerin Melanie Huml, man habe grundsätzlich konstruktiv zusammenarbeiten wollen, jedoch nur unter klaren finanziellen Rahmenbedingungen. Ein „Blankoscheck“ komme für die CSU nicht infrage.
Inhaltlich habe man zentrale Punkte wie neue Gewerbegebiete, Schulmodernisierung sowie Investitionen in Straßen und den Volkspark eingebracht. Diese hätten aus Sicht der CSU auch dem Wählerwillen entsprochen.
Kritik äußert die CSU vor allem an unklaren Kosten und fehlender Finanzierung im Sondierungspapier. Man stehe weiterhin für eine Politik ohne neue Schulden und ohne Steuererhöhungen.
Trotz des Abbruchs kündigt die CSU an, eigene Inhalte weiterhin aktiv in den Stadtrat einzubringen und je nach Thema auch mit anderen Fraktionen zusammenzuarbeiten.