Dem Mann wird gewerbs- und bandenmäßiger Betrug in 77 Fällen vorgeworfen. Laut Anklage soll er als sogenannter Retention Agent in einem Callcenter in Tiflis gearbeitet und Anleger aus dem deutschsprachigen Raum dazu gebracht, Geld auf verschiedene Online-Trading-Plattformen einzuzahlen – mit dem Versprechen hoher Gewinne. Tatsächlich habe es aber weder echte Investitionen noch Auszahlungen gegeben. Vielmehr sei von Anfang an geplant gewesen, die überwiesenen Beträge einzubehalten. Zwischen Dezember 2017 und August 2019 soll so ein Gesamtschaden von rund 800.000 Euro entstanden sein. Prozessbeginn ist um 9.30 Uhr.