Die Gewerkschaft Verdi hat die die Beschäftigten des Bamberger Verkehrsbetriebs für Faschingsdienstag und Aschermittwoch zu ganztägigen Streiks aufgerufen. Hintergrund ist der Stillstand Tarifkonflikt mit den Kommunalen Arbeitgeberverband, so Verdi. Auch in der zweiten Verhandlungsrunde am Freitag habe es keine Annäherung gegeben.
Man bestreike die Arbeitgeber und den Verband, nicht die Fahrgäste, deshalb fänden die Streiks in den Faschingsferien statt, der Schülerverkehr sei entsprechend nicht betroffen. Am Dienstagmorgen findet eine Streikkundgebung statt, zu der Verdi auch die OB-Kandidierenden in Bamberg einlädt. Die Gewerkschaft fordert weiterhin knapp 670 Euro mehr Gehalt im Monat, eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit und eine Mindestruhezeit von elf Stunden.
Nach aktuellem Stand hat der erneute Streik im Bamberger Nahverkehr KEINE Auswirkungen auf den Faschingsumzug am Dienstag.