Das Passivhaus-Schwimmbad Bambados in Bamberg wurde von Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt für sein herausragendes Engagement im Bereich Energieeffizienz und nachhaltiger Infrastruktur ausgezeichnet. Das 2011 eröffnete Hallenbad zählt zu den weltweit ersten Bädern im Passivhausstandard und gilt heute als international beachtetes Modellprojekt.
Gotthardt lobte: „Das Bambados zeigt eindrucksvoll, wie kluge Planung, konsequente Energieeffizienz und hoher Nutzerkomfort zusammenwirken. Ein Hallenbad, das 56 Prozent weniger Energie verbraucht als herkömmliche Bäder, CO₂-Emissionen spart und mit regionaler Biomasse sowie Bürger-Solarstrom betrieben wird – das ist gelebte Energiewende vor Ort.“
Auch Oberbürgermeister Andreas Starke zeigte sich stolz: „Das Bambados ist nicht nur bei Familien, sondern auch im Leistungssport sehr beliebt. Die Auszeichnung ist ein starkes Signal für die Innovationskraft unserer Stadtwerke und ein Vorbild für andere Kommunen.“
Das Bad punktet mit niedrigem Energiebedarf dank wärmebrückenfreier Gebäudehülle, reduziertem Verdunstungsverlust und hoher Komfortqualität. Ein Blockheizkraftwerk, betrieben mit regionalen Holzhackschnitzeln, spart jährlich rund 1.525 Tonnen CO₂, ergänzt durch eine Bürger-Solaranlage auf dem Dach mit rund 195.000 kWh Strom pro Jahr.
Mit der Auszeichnung reiht sich das Bambados in die Gruppe herausragender Projekte ein, die andere Akteure zur Nachahmung motivieren sollen.