Zwei Familien flüchteten 1970 in einem selbstgebauten Heißluftballon aus der DDR und landen in einem Wald bei Naila. Diese Geschichte ist mittlerweile weltbekannt.
An die Ballonflucht von 1979 erinnert heute noch das Museum Naila. Das Museum hat jetzt eine unerwartete Spende bekommen. Und zwar von der Familie eines Mannes, der direkt mit der Flucht zu tun hatte. Peter Richter war 1979 auf einem Wachturm in Blankenstein stationiert und hat die Ballonflucht live beobachtet. Jahrzehnte später hat er dann Kontakt zu Günter Wetzel, einem der Ballonbauer, aufgenommen und sich mit ihm angefreundet. Vor Kurzem ist Peter Richter überraschend verstorben. Zu seiner Trauerfeier hat seine Familie anstelle von Blumen um Geldspenden für das Museum Naila gebeten. Bei der Spendenübergabe war auch Günter Wetzel dabei, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Naila.