Bahn meldet fälschlich Sperrung am Nürnberger Hauptbahnhof

18. April 2026 , 07:41 Uhr

Die Deutsche Bahn hat fälschlicherweise in einem Post auf X die Sperrung des Nürnberger Hauptbahnhofs wegen eines Polizeieinsatzes verkündet. «Das ist ein Fehlalarm gewesen, die Information ist nicht korrekt gewesen», räumte ein Sprecher auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur ein. «Es gab keine Sperrung im Nürnberger Hauptbahnhof.»

Zuvor hatte sich die Polizei auf Nachfrage verwundert über die vermeintliche Sperrung gezeigt. «Wir haben keine Lage und auch keinen Einsatz dort», sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken. «Die Bundespolizei auch nicht» – die Kollegen hätten nämlich ebenfalls schon erstaunt nachgefragt.

«Ich kann mir nicht erklären, wo der Fehlalarm herkommt», bedauerte der Bahnsprecher. In dem Post hatte es geheißen, der Hauptbahnhof sei aufgrund eines Polizeieinsatzes gesperrt, Züge von und nach Nürnberg würden zurückgehalten. Eine halbe Stunde später hieß es, der Polizeieinsatz sei beendet, der Zugverkehr wieder aufgenommen, Folgeverzögerungen noch möglich.

Erst zwei Tage zuvor hatte DB Regio Bayern bereits eine andere Falschmeldung gepostet, damals wegen eines vermeintlichen Notarzteinsatzes am Gleis. Immerhin war diese fehlerhafte Meldung klar als solche erkennbar. Ihr Text lautete: «#//Störungsort: Notarzteinsatz am Gleis. Streckensperrung //Streckenabschnitt. Ersatzverkehr zwischen //Bahnhof1 und //Bahnhof2 eingerichtet.»

Eine weitere Meldung erwies sich am Freitagabend allerdings als korrekt: Eine Stellwerkstörung beeinträchtigte den Verkehr auf der Strecke zwischen Nürnberg und Ansbach. Betroffen davon waren die zu dieser Zeit stündlich fahrende S-Bahn und ein noch seltener fahrender Intercity nach Stuttgart, wie ein Bahnsprecher sagte. Nürnberg liegt an der wichtigen Bahntrasse von München Richtung Norden und ist auch ein Knotenpunkt im mittelfränkischen Regionalverkehr.

Das könnte Dich auch interessieren

20.04.2026 Eishockey-Oberliga: Selber Wölfe sprechen Huber das Vertrauen aus Josef Huber bleibt in der kommenden Saison Headcoach der Selber Wölfe. Der 32-Jährige hatte den Eishockey-Oberligisten im Februar interimsweise übernommen, gemeinsam mit Markus Weinzierl erfolgreich stabilisiert und bis ins Playoff-Viertelfinale geführt. Huber überzeugte in einer schwierigen Phase mit klaren Impulsen und harter Arbeit, heißt es von den Selber Wölfen. Der gebürtige Füssener steht demnach für 20.04.2026 Der Sieger steht fest: Kulmbacher Band 100%feinRipp wird Oberfrankens Band des Jahres 2026 100% feinRipp aus Kulmbach ist Oberfrankens Band des Jahres 2026. Das teilt der Bezirk Oberfranken auf Social Media mit. Mit ihrer Mischung aus packender Bühnenperformance, einem Hauch NDW, einer Prise Punk und einem Touch Nina Hagen hätten 100%feinRIPP aus Kulmbach mit klarem Vorsprung das Publikumsvoting gewonnen. Die Kulmbacher Band hatte erst im Oktober ihren ersten 20.04.2026 Projekt zum Schutz von Pilzen startet   Mehr Schutz für Pilze: Der Freistaat Bayern fördert ein neues Naturschutzprojekt im RadioEINS-Land mit rund 764 000 Euro. Ziel ist es, seltene Pilzarten wieder anzusiedeln, ihre Lebensräume zu sichern und das Bewusstsein für deren Bedeutung zu stärken. Träger ist der Landesbund für Vogel- und Naturschutz gemeinsam mit weiteren Partnern. Der offizielle Startschuss fällt heute 20.04.2026 100 000 Bäume für Oberfranken: überwältigende Bilanz Wir haben unser Ziel fast schon erreicht: Bei der Aktion „100 000 Bäume für Oberfranken“ sind inzwischen fast 96 000 Spendenbäume zusammengekommen. Am Wochenende haben wir von Radio EINS gemeinsam mit dem Lions Club Coburg rund 500 Setzlinge bei Niederfüllbach gepflanzt – unterstützt vom Grünflächenamt Coburg. Auf einer Waldfläche der Stadt hat der Borkenkäfer ganze