Das kleinste Heilbad Bayerns ist morgen Thema in München: Es geht um die hohen Schulden von Bad Alexandersbad. Der Schuldenberg liegt mittlerweile bei rund 25 Millionen Euro. Die immer wieder beantragten Kassenkredite summieren sich auf zehneinhalb Millionen Euro – mit einer entsprechenden Pro-Kopf-Verschuldung in einem Ort, der nicht einmal mehr 1000 Einwohner zählt. Zur Entschuldung stehen verschiedene Szenarien im Raum… im Juni hatte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann unter anderem folgende Lösung vorgeschlagen:
Die Ablösung des Kassenkredits von rund 10,5 Millionen Euro sukzessive. Sie würde die Zinslast sofort um rund 400.000 Euro insgesamt jährlich senken und damit auch diese Zinsspirale durchbrechen.“
Morgen berät der Haushaltsausschuss im Landtag über eine Lösung zur Entschuldung von Bad Alexandersbad. Fest steht, dass die Gemeinde weiter sparen muss. Zuletzt war auch von einer Eingemeindung in andere Orte des Landkreises Wunsiedel die Rede und auch ein Verkauf des Kurbads ALEXBAD steht immer wieder zur Debatte.