Außenwirtschaft in Oberfranken: IHK fordert bessere Bedingungen

27. Mai 2026 , 07:00 Uhr

In Oberfranken hängt fast jeder sechste Arbeitsplatz direkt oder indirekt vom Auslandsgeschäft ab. Trotz vieler Krisen und schwankender Nachfrage beweisen die exportorientierten Unternehmen aber Stabilität und Innovationskraft. So schreibt es die IHK für Oberfranken Bayreuth in einer Mitteilung. Besonders wichtig ist der Export auch in der Euroherz-Region: Im Landkreis Hof liegt die sogenannte Exportrelevanz bei 18 Prozent, im Landkreis Wunsiedel bei 16 Prozent. Die exportabhängige Wirtschaft sorgt in der Region außerdem für hohe Steuereinnahmen: Im Landkreis Hof für rund 58 Millionen Euro, im Landkreis Wunsiedel sind es etwa 49 Millionen Euro jährlich. Die IHK warnt allerdings vor wachsenden Herausforderungen. Sie fordert schnellere Genehmigungen, bessere digitale Infrastruktur und mehr Unterstützung bei der Erschließung neuer Märkte – zum Beispiel in Afrika oder Südostasien.

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