Der Luchs fühlt sich wieder wohl in den Wäldern in der Region. Das schreibt die Bayerische Rundschau und bezieht sich auf Aufzeichnungen von Wildtierkameras des Landesamts für Umweltschutz (LfU) und den Bayerischen Staatsforsten. Im vergangenen Jahr seien mehrfach Bilder von Luchsen im Landkreis Kulmbach gemacht worden – mit Nachwuchs. Auch im aktuellen Untersuchungszeitraum 2025/26 sei ein Luchsweibchen mit zwei Jungtieren gesichtet worden. Die Tiere stehen unter strengem Schutz und sind sehr scheu, erklärt eine Expertin der Uni Bayreuth. Luchse verstecken sich tagsüber und schlafen. Für Spaziergänger ist es dadurch unwahrscheinlich, einem Luchs zu begegnen. Auch Jäger müssten sich keine Sorgen um Konkurrenz machen, so die Expertin weiter. Ein Luchs als Einzelgänger durchstreife innerhalb seines Territoriums mehrere Jagdgebiete. Die Expertin geht davon aus, dass in Bayern 120 bis 150 der Tiere leben, dazu rechnet sie noch ein paar aus Tschechien.