Die Thüringer Industrie- und Handelskammern fordern schnelle Reformen für die Wirtschaft. In Suhl haben die drei IHK-Präsidenten einen 13-Punkte-Plan vorgestellt. Hintergrund sind die aktuellen geopolitischen Spannungen, unsicheren Märkte und ein wachsender Wettbewerbsdruck. Gleichzeitig kritisieren die Kammern einen jahrelangen Reformstau in Deutschland. Besonders hohe Energie- und Arbeitskosten belasten die Unternehmen.
Konkret werden nun u.a. niedrigere Strompreise und stabile Sozialabgaben gefordert – ebenso wie ein Bürokratieabbau und schnellere Genehmigungsverfahren. Die Verwaltung müsse konsequent digitalisiert und effizienter werden. Die klare Botschaft der Industrie- und Handelskammern an die Politik: Jetzt handeln – sonst drohen Nachteile für Wirtschaft und Arbeitsplätze.