Der Fall hatte Mitte September viele in der Region schockiert: Ein 27-jähriger Syrer soll einen Anschlag auf Bundeswehrsoldaten in der Hofer Innenstadt geplant und sich dafür auch zwei Macheten besorgt haben. Wochenlang saß der Mann in U-Haft – im November wurde er schließlich freigelassen. Der Terrorverdacht gegen ihn habe sich bei den Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft München nicht erhärtet, hieß es. Stattdessen war dann der Hinweisgeber in den Fokus der Ermittler gerückt. Der hatte die angeblichen Anschlagspläne im September 2024 bei den Sicherheitsbehörden gemeldet. Er hatte sogar einen Rucksack mit einer Machete präsentiert, die dem 27-jährigen Syrer gehören sollte. Die Staatsanwaltschaft Hof hatte zuletzt geprüft, ob der Hinweisgeber den Syrer (wegen eines Streits um mögliche Drogengeschäfte) absichtlich zu Unrecht bei den Behörden angeschwärzt hatte. Dieser Verdacht hat sich laut Staatsanwaltschaft Hof aber nicht erhärten lassen. Das Verfahren gegen den Hinweisgeber wurde also eingestellt, sagte ein Sprecher der Ermittlungsbehörde. Noch ist nicht entschieden, wie viel Entschädigung der Syrer für seine unverschuldete Untersuchungshaft bekommen soll.