Deutschland hat den zweitwärmsten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen hinter sich – mit mehreren Hitzerekorden, wochenlanger Trockenheit und geschätzt bis zu 16.000 Hitzetoten. Aufhalten lassen sich solche Extreme wohl nicht mehr, die Städte können aber widerstandsfähiger werden. Der Hofer Stadtrat trifft heute eine Grundsatzentscheidung zur Klimaanpassung. Ein Maßnahmenkatalog ist schon fertig. Jetzt geht es an die Planungsphase für die langfristige Umsetzung, sagt der Baudirektor der Stadt Hof, Stefan Gleim:
„Wir haben dort konkrete Vorschläge […]: Wir wollen Korridore schaffen zwischen den verschiedenen Grünflächen in der Stadt, Verschattung und Begrünung, verstärkte Nutzung von Bäumen, Pergolen und Sonnensegeln im Straßenraum und auf öffentlichen Plätzen wird zukünftig ein Thema sein. Wir haben auch einen Vorschlag zum Thema Klimaparkplätze.“
… auch Bäume zu erhalten und weitere zu pflanzen gehören zum Maßnahmenkatalog, genauso wie die Entsiegelung von Flächen und die Begrünung von Gebäuden, so Gleim weiter. Dabei gilt es herauszufinden, was grundsätzlich ohne große Mehrkosten möglich ist – und wo sich Fördermöglichkeiten für die Klimaanpassung auftun. Auch darüber spricht der Hofer Stadtrat heute.