Die Zentralstelle Cybercrime Bayern in Bamberg hat Anklage gegen einen 27-jährigen Auszubildenden aus dem Landkreis Osnabrück erhoben. Ihm werden unter anderem Geldwäsche, Betrug und Urkundenfälschung vorgeworfen. Nach Ermittlungen gemeinsam mit der Kriminalpolizei Schwabach soll der Mann zwischen Juni 2021 und Juli 2023 zahlreiche Straftaten begangen haben. Über betrügerische Internetangebote – unter anderem für Radlader und Seecontainer – soll er mehr als 127 000 Euro kassiert haben, ohne Ware zu liefern. Zudem sollen über angeworbene Finanzagenten mehr als 380 000 Euro gewaschen worden sein. Darüber hinaus soll er sich Zugang zu Onlinebanking-Konten verschafft und mithilfe eines Komplizen Überweisungen in Höhe von rund 65.000 Euro veranlasst haben. Außerdem wird ihm vorgeworfen, Zeugnisse und Arbeitsverträge manipuliert zu haben. Der 27-Jährige wurde Ende September 2025 festgenommen und sitzt seither in Untersuchungshaft. Ob das Hauptverfahren eröffnet wird, entscheidet nun das Landgericht Bamberg.