An der Kreuzung Dr.-Konrad-Pöhner-Straße/Universitätsstraße muss sich etwas tun. Entweder mit einer Ampel oder einem Kreisverkehr. Da sind sich im Bayreuther Stadtentwicklungsausschuss alle einig. Trotzdem hat der Ausschuss gestern beschlossen, die Planungen erstmal weiter zurückzustellen.
Der Grund: Rund um die Kreuzung verändert sich in den nächsten Jahren viel. Unter anderem entstehen das neue Studentenwohnheim, das RIZ und das Baugebiet auf dem Zapf-Gelände. Die bisherigen Verkehrszahlen sind außerdem mehr als zehn Jahre alt. Bevor die Stadt konkret weiterplant, braucht sie deshalb neue Zahlen und eine neue Verkehrsuntersuchung. Und aktuell fehlt schlicht das Geld für den Umbau. Offen bleibt auch, ob später eine Ampel oder ein Kreisverkehr kommt. Die Stadtverwaltung und die Mehrheit im Ausschuss tendieren zur Ampel. Fachleute halten sie vor allem für Fußgänger und Radfahrer für sicherer. Sie braucht außerdem weniger Platz und dürfte günstiger werden.
Bei einem Kreisverkehr könnten Mehrkosten zudem an der Stadt hängen bleiben, weil es eine Förderung voraussichtlich nur für die günstigere Ampel-Variante gibt.
Ganz vom Tisch ist der Kreisverkehr aber nicht. Er könnte etwas mehr Autoverkehr aufnehmen.
sir