Seit Mitte März erheben die USA Strafzölle auf Stahl und Aluminium. Die EU will dagegenhalten: Mitte April könnten Gegenzölle kommen. Auch wir könnten das zu spüren bekommen. Einige Händler vertreiben in Oberfranken typisch amerikanische Produkte. Benni Brice hat einen American Store im Landkreis Bamberg und nimmt bereits wahr, dass die Kunden seit gut zwei Wochen Erdnussbutter bunkern. Bei den angekündigten Zöllen auf Autos ab Mittwoch erwartet er gleichzeitig keine langfristigen Auswirkungen:
Es ist ja nicht so, dass wir die ganze Nummer das erste Mal hätten, sondern das ist ja schon das zweite Mal. Beim ersten Mal, als wir das hatten, auch mit Strafzöllen, waren die Auswirkungen ein Jahr lang. Dann hat sich das wieder erübrigt.“
René Tröger betreibt einen Whiskey-Laden in Bamberg. Noch bemerkt er keine Hamsterkäufe bei den Kunden, rechnet aber schon bald mit steigenden Preisen.