Bei uns in Oberfranken gibt es eine lange Tradition am Dreikönigstag: Das Stärke antrinken. Der Kulmbacher Autor und Stadtführer Erich Olbrich erklärt uns den Brauch:
Der sechste Januar ist ja der letzte Tag der Rauhnächte. Man hat natürlich dann nicht nur die Zeit des Lichtes wieder ein bisschen feiern wollen. Man wollte dann auch die Stube ausräuchern und die Dämonen vertreiben. Man brauchte eben fürs kommende Jahr dann die Stärke, also die Gesundheit und die Kraft. Eigentlich sollte man ja auch ein Starkbier trinken, deswegen auch die Stärke. Aber das Starkbier sollte auch für jeden Monat ein Seidla sein.