Alkoholverbot vs. geselliges Treffen: Stadt Plauen will zwischen Gruppen vermitteln

07. November 2025 , 15:00 Uhr

In weiten Teilen der Plauener Innenstadt herrscht Alkoholverbot, um Randale wie in der Vergangenheit zu vermeiden und für mehr Sicherheit zu sorgen. Seit Juni gehören auch der Klostermarkt und die Bahnhofstraße bis zur Stresemannstraße dazu. Einige Anwohner der mittleren Bahnhofstraße fühlen sich aber nach wie vor von Gruppen belästigt, die sich tagsüber am Rand der Verbotszone aufhalten. Sie haben eine Petition bei der Stadt eingereicht, heißt es aus dem Rathaus. Das setzt auf Vermittlung.
Das liegt daran, dass auch ein Schreiben der angeblich störenden Gruppe, die sich gern draußen trifft, bei Plauens Oberbürgermeister Steffen Zenner angekommen ist. Die Angehörigen möchten sich gern weiter ungestört in der Plauener Innenstadt treffen können. Sie wünschen sich einen Platz, wo das möglich ist und versprechen, dass der sauber bleibt. Hier stehen also die Anliegen der Anwohner gegen den Wunsch nach Geselligkeit, möglicherweise auch eine gewisse Lautstärke und Schmutz. Oberbürgermeister Zenner betont, dass die Stadt für alle da sein soll. Die angesprochene Gruppe fühlt sich durch Kontrollen ungerecht behandelt und gegängelt, heißt es. Die Stadt setzt daher auf Gespräche mit allen Beteiligten. Mit einbezogen sind auch die Ordnungsdienste und die Jugendsozialarbeit der Stadt. Gemeinsam suchen sie in Plauen nun einen Platz, der für alle akzeptabel ist.

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